Post und Pakete sicher angenommen
Briefkästen für Wand, Vorgarten und Zaun, Mauerdurchwürfe, Paketkästen und Anlagen für mehrere Parteien. Wir beraten Sie in Krefeld und am Niederrhein und planen Klingel und Sprechanlage gleich mit.
Ein Briefkasten, der zum Eingang passt
Der Briefkasten ist eines der ersten Dinge, die Besucher und Zusteller von Ihrem Haus sehen. Er soll Post sicher aufnehmen, auch große Umschläge ohne Knicken, und Regen zuverlässig abhalten. Dazu kommen heute viele Päckchen und Pakete, die angenommen werden wollen, wenn niemand zu Hause ist. Welche Lösung passt, hängt vom Weg zum Haus, von der Wand und von der Zahl der Parteien ab.
Wir beraten Sie zu Wandbriefkasten, Standbriefkasten, Zaunbriefkasten und Mauerdurchwurf, zu Paketkästen und zu Briefkastenanlagen für das Mehrfamilienhaus. Auf Wunsch kombinieren wir den Briefkasten mit Klingel, Sprechanlage, Hausnummer und Beleuchtung. Farbe und Material stimmen wir auf Ihre Haustür ab, damit der Eingang ein stimmiges Bild ergibt.
Welcher Briefkasten passt zu Ihrem Haus?
Zwei Fragen zu Ihrem Eingang, und Sie wissen, welche Bauform wir uns beim Termin vor Ort zuerst ansehen.
Wo soll die Post ankommen?
Wie möchten Sie die Post entnehmen?
Stand- oder Zaunbriefkasten
Zusteller müssen nicht aufs Grundstück. Paketfach, Zeitungsrolle, Hausnummer und Klingel lassen sich gleich mit einplanen.
Briefkastenanlage
Frei stehend, an der Wand oder im Seitenteil der Haustür. Ein Fach je Wohnung, auf Wunsch mit Klingel und Sprechanlage.
Mauerdurchwurf
Bequem, aber er durchdringt die gedämmte Außenwand. Wandstärke, Leitungen und Platz im Flur prüfen wir vor Ort.
Wandbriefkasten
Die einfachste Lösung bei kurzem Weg zum Haus. An einer gedämmten Fassade braucht er eine passende Befestigung.
Was wir dabei klären
Einwurf nach Norm
Ein Einwurf nach DIN EN 13724 nimmt auch Großbriefe im Format C4 auf, ohne dass sie geknickt werden.
Standort und Höhe
Am Haus, im Vorgarten oder an der Grundstücksgrenze, in einer Höhe, die für Zusteller gut erreichbar ist.
Klingel und Sprechen
Klingeltaster, Sprechanlage und Hausnummer lassen sich in Briefkasten oder Stele einbauen.
Schloss und Entnahme
Abschließbar, mit Entnahmesicherung hinter dem Einwurf und Entnahme von außen oder innen.
Ein Standbriefkasten mit allem, was dazugehört
Ein guter Briefkasten nimmt mehr auf als Briefe. Die Punkte im Bild zeigen, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

- EinwurfBreit genug für Großbriefe im Format C4. Die Klappe hält Regen ab, eine Entnahmesicherung schützt vor Zugriff.
- PaketfachNimmt Sendungen auf, wenn niemand zu Hause ist. Ob der Paketdienst es nutzt, hängt vom System des Fachs ab.
- ZeitungsrolleZeitungen und Prospekte bleiben getrennt von der Post, und der Briefkasten läuft nicht so schnell voll.
- Fester StandEin Standbriefkasten wird auf einem kleinen Fundament oder mit Bodenanker befestigt. So steht er sicher und kippt nicht.
- SchlossJeder Kasten sollte abschließbar sein. Manche Modelle nehmen einen Profilzylinder passend zur Schließanlage auf.
Drei Maße aus der Briefkastennorm
Die DIN EN 13724 legt fest, wie groß Einwurf und Innenraum eines Briefkastens mindestens sein müssen.
Briefkasten und Briefkastenanlage: Bauform, Maße und Planung
Ein Briefkasten wirkt wie ein kleines Detail. Im Alltag zeigt sich aber schnell, ob er gut geplant ist: Passen große Umschläge hinein, bleibt die Post bei Regen trocken, und finden Zusteller den richtigen Kasten? Hier erfahren Sie, welche Bauformen es gibt, welche Maße sich an der Norm orientieren und wie Sie Briefkasten, Klingel und Sprechanlage sinnvoll kombinieren.
Die Bauformen im Überblick
Welche Form passt, hängt vor allem davon ab, wie weit das Haus von der Straße entfernt steht, wie die Fassade aufgebaut ist und ob Sie die Post lieber von innen entnehmen möchten.
- Wandbriefkasten: Er wird neben der Haustür an der Fassade montiert. Das ist die einfachste Lösung, wenn der Weg vom Gehweg zum Haus kurz ist.
- Standbriefkasten: Er steht frei auf einem Pfosten oder als Stele im Vorgarten und lässt sich gut mit Paketfach, Zeitungsrolle, Hausnummer und Klingel verbinden.
- Zaunbriefkasten: Er wird in den Zaun, das Tor oder eine Mauer an der Grundstücksgrenze gesetzt. Die Post entnehmen Sie auf der Grundstücksseite.
- Mauerdurchwurf: Die Post wird außen eingeworfen und innen aus einem Kasten im Flur entnommen. Sie müssen dafür nicht vor die Tür.
- Paketkasten: ein großes, abschließbares Fach, in dem Sendungen abgelegt werden können, wenn niemand zu Hause ist. Ob ein Zusteller ihn nutzt, hängt vom Paketdienst und vom System des Kastens ab.
Maße nach DIN EN 13724
Für Briefkästen gibt es eine europäische Norm, die DIN EN 13724. Danach beträgt die Breite des Einwurfschlitzes mindestens 230 Millimeter, wenn ein Umschlag im Format C4 längs eingeworfen wird, oder mindestens 325 Millimeter für den Quereinwurf. Der Innenraum muss so bemessen sein, dass ein C4-Umschlag mit 229 mal 324 Millimetern hineinpasst. In diesem Format kommen Unterlagen auf ungefaltetem A4-Papier. Ist der Einwurf kleiner, werden solche Briefe geknickt oder passen gar nicht hinein.
Die Post empfiehlt außerdem, den Einwurfschlitz mindestens 70 und höchstens 170 Zentimeter über dem Boden anzuordnen, eine Entnahmesicherung hinter dem Einwurf vorzusehen und gut lesbare Namensschilder zu verwenden. Jeder Kasten sollte abschließbar sein, und alle Werkstoffe brauchen einen Schutz gegen Korrosion. Im Außenbereich haben sich deshalb Edelstahl, Aluminium und pulverbeschichteter Stahl bewährt.
Mauerdurchwurf: bequem, aber gut zu planen
Ein Durchwurf ist besonders komfortabel, braucht aber Vorbereitung. Er durchdringt die Außenwand und damit auch deren Dämmung. Die Länge des Durchwurfs muss zur Wandstärke passen, und eine gedämmte, dicht schließende Einwurfklappe verhindert Zugluft und Tauwasser im Flur. Bevor eine Öffnung gebohrt wird, klären wir, ob Leitungen in der Wand liegen und ob innen genug Platz für den Entnahmekasten ist. Im Neubau lässt sich der Durchwurf von Anfang an einplanen, im Bestand ist meist eine Kernbohrung nötig. Alternativ kann der Briefkasten im Seitenteil einer neuen Haustür sitzen.
Anlagen für das Mehrfamilienhaus
Ab mehreren Parteien ist eine Briefkastenanlage die übersichtlichere Lösung. Sie kann frei stehen, an der Wand hängen oder in das Seitenteil der Haustür integriert werden. Die Post rät, die Anordnung der Kästen an die Lage der Wohnungen anzulehnen, weil Zusteller manchmal bis an die Wohnungstür müssen. Planen Sie lieber ein Fach mehr ein, falls später eine Wohnung geteilt wird, und denken Sie an einheitliche, austauschbare Namensschilder. Wie Briefkastenanlage, Klingel und Zutritt bei einer Haustüranlage zusammenspielen, zeigen wir auf der Seite zu Mehrfamilien-Haustüren.
Klingel, Sprechanlage und Licht kombinieren
Ein Standbriefkasten oder eine Stele kann weit mehr als Post aufnehmen. Klingeltaster, Sprechanlage, Hausnummer und Beleuchtung lassen sich in einem Element bündeln. Das wirkt aufgeräumt und hilft Besuchern und Zustellern, sich auch am Abend zurechtzufinden. Mit einer Video-Sprechanlage sehen Sie, wer vor dem Grundstück steht, bevor Sie öffnen. Wichtig ist, dass die nötigen Leitungen rechtzeitig verlegt werden, am besten bevor der Vorgarten gepflastert wird. Gemeinsam mit einer neuen Haustür geplant, entsteht ein stimmiger Eingangsbereich.
So unterstützt Sie Gehlings
Wir beraten Sie in Krefeld, Duisburg und am Niederrhein zu Bauform, Größe und Material und sehen uns beim kostenlosen und unverbindlichen Termin vor Ort Wand, Zaun oder Vorgarten an. Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Festpreis und haben einen Ansprechpartner von der Beratung bis zur Abnahme. Weitere Themen am Haus finden Sie im Bereich Rund ums Haus. Schreiben Sie uns über die Kontaktseite, wir melden uns innerhalb eines Werktags.
Drei Irrtümer rund um den Briefkasten
In jeden Briefkasten passt die übliche Post.
Achten Sie auf einen Einwurf nach DIN EN 13724. Ist er kleiner, werden Großbriefe im Format C4 geknickt oder passen gar nicht hinein.
Ein Mauerdurchwurf ist nur ein Loch in der Wand.
Er durchdringt die gedämmte Außenwand. Eine gedämmte, dicht schließende Ausführung passend zur Wandstärke verhindert Zugluft und Tauwasser im Flur.
Briefkasten und Klingel hängen immer getrennt an der Wand.
Klingeltaster, Sprechanlage, Hausnummer und Licht lassen sich in einen Standbriefkasten oder eine Stele einbauen. Leitungen planen wir vor dem Pflastern ein.
Fragen zum Briefkasten
Wo sollte der Briefkasten hin, wenn das Haus weit von der Straße entfernt steht?
Dann ist ein Platz an der Grundstücksgrenze meist die bessere Wahl, etwa am Pfosten der Gartenpforte, im Zaun oder als Standbriefkasten im Vorgarten. Das empfiehlt auch die Post. Zusteller müssen dann nicht über das Grundstück gehen, und Sie haben die Post auf dem Weg zum Haus gleich dabei. Achten Sie darauf, dass Kasten und Namensschild vom Gehweg aus gut zu sehen sind.
Kann ich einen Briefkasten an einer gedämmten Fassade befestigen?
Ja, aber nicht mit gewöhnlichen Dübeln in der Dämmschicht. Bei einem Wärmedämmverbundsystem sind spezielle Befestigungen nötig, die die Last ins tragende Mauerwerk leiten und keine Wärmebrücke erzeugen. Sonst kann der Kasten mit der Zeit locker werden, und an der Bohrung dringt Feuchtigkeit ein. Alternativ ist ein Standbriefkasten vor der Fassade eine einfache Lösung. Wir klären das beim Termin vor Ort.
Wie wird ein Standbriefkasten sicher befestigt?
Ein Standbriefkasten wird entweder mit seinem Pfosten in ein Fundament einbetoniert oder mit einer Bodenplatte auf einem festen Untergrund verschraubt. Wichtig ist, dass er auch bei kräftigem Druck nicht kippt und dass das Fundament frostsicher ist. Leitungen für Klingel oder Licht werden vorher im Boden verlegt. Planen Sie die Position deshalb möglichst vor dem Pflastern des Vorgartens.
Lohnt sich ein Paketkasten am Einfamilienhaus?
Wenn tagsüber oft niemand zu Hause ist, kann ein Paketkasten den Weg zum Paketshop oder zum Nachbarn sparen. Er braucht allerdings deutlich mehr Platz als ein Briefkasten und einen festen Stand. Klären Sie vorher, welche Paketdienste Sie meist beliefern und ob diese das Ablegen in einem Kasten unterstützen. Oft ist eine Kombination aus Brief- und Paketfach in einer Stele die platzsparendste Lösung.
Wie viele Fächer braucht eine Briefkastenanlage im Mehrfamilienhaus?
Mindestens ein Fach je Wohnung. Sinnvoll ist oft ein zusätzliches Fach, etwa für die Hausverwaltung, für eine Einliegerwohnung oder für eine spätere Teilung einer großen Wohnung. Wer eine neue Anlage plant, sollte auch an Zeitungen, Werbung und kleine Päckchen denken. Bei Bedarf lassen sich Paketfächer in die Anlage einbinden. Die genaue Aufteilung stimmen wir mit Ihnen oder der Verwaltung ab.
Was tun, wenn der Briefkastenschlüssel verloren ist?
In der Regel wird dann das Schloss des Briefkastens getauscht, denn ein gefundener Schlüssel öffnet sonst weiterhin Ihre Post. Bei vielen Briefkästen ist das ohne großen Aufwand möglich. Manche Modelle lassen sich auch mit einem Profilzylinder ausstatten, der zur Schließanlage des Hauses passt. Dann öffnet ein Schlüssel Haustür und Briefkasten. Fragen Sie uns, welche Lösung für Ihren Kasten in Frage kommt.
Welcher Briefkasten passt zu Ihnen?
Wir sehen uns Eingang, Wand und Vorgarten vor Ort an und zeigen Ihnen die passende Lösung. Der Termin ist kostenlos und unverbindlich.
Erzählen Sie uns, worum es geht
Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einem Terminvorschlag. Kein Verkaufsgespräch am Telefon, nur die Frage, wann es Ihnen passt.
- Aufmaß vor Ort. Kostenlos und unverbindlich
- Förderantrag inklusive, ohne Aufpreis
- Montage durch unsere eigenen Fachkräfte
- Ein Ansprechpartner von der Beratung bis zur Abnahme